Dierk Queren - Am Lammbusch 7 - 31855 Aerzen -Tel.: 0179-2995577
Auf den folgenden Seiten werden Sie Abbildungen von Lehrhufen sehen, die ich im Rahmen von Fortbildungsmaßnahmen bearbeitet habe. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass es sich hier um "tote" Hufe handelt und es jedem freisteht sich dieses Bildmaterial anzusehen. Für einen gut ausgebildeten / informierten Hufpfleger ist diese Art der Bearbeitung sehr hilf- / lehrreich
Im Folgenden soll dargestellt werden, wie eine mögliche Beschlagabnahme bei einem Rehehuf aussieht und wie die mögliche weitere Bearbeitung eines Naturhufpflegers aussehen könnte. Zum Abschluss der Bildserie habe wir einmal geschaut, wie weit oder ob das Hufbein in der Hufkapsel abgesenkt war.
Der Huf mit Beschlag:


Aufgrund der hohen Nagelköpfe handelt es sich um einen erst vor kurzem beschlagenen Huf. Es sollte hier noch etwas mit der Abnahme des Beschlages gewartet werden, damit sich das Horn von der Bearbeitung durch den Schmied erholen kann.
nach Abnahme des Beschlages:


Die roten Pfeile markieren die Nagellöcher
Mögliche erste Maßnahme: Kanten abrunden



Ein späterer Bearbeitungsintervall könnte wie folgt äussehen:
weiteres zurücksetzen des Abrollpunktes


mit leichtem Einkürzen der Eckstreben
Ein weiterer Bearbeitungsintervall:
Begradigen der Hornwölbung wenn nach vorangegangenen Bearbeitungsintervallen die Hornwuchsrichtung beibehalten wurde.



So könnte eine mögliche Behandlung bei einem Rehepferd mit Abnahme des Beschlages aussehen. Ich möchte hier ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieses kein Musterfall ist.
Im weiteren haben ich mich bei dem Huf über die Sohle an das Hufbein herangearbeitet. Ziel dieser Maßnahme war es, uns einen Eindruck davon zu verschaffen, wie tief das Hufbein unter der Sohle saß und wieviel Hornmaterial bis zur Außenkante der Hornwand zur Verfügung standen.

Naturhufpflege Weserbergland steht für eine natürliche und gesunde Hufform.








